Überprüfung negativer Medienberichte: Was kommt ans Licht, wenn man genau hinschaut?

Eine Negativmedienprüfung ermittelt systematisch, ob negative Nachrichten, Vorfälle oder Reputationsrisiken im Zusammenhang mit einem Unternehmen oder dessen Führungskräften bestehen. Für AML-pflichtige Institute ist dies ein obligatorischer Bestandteil der Sorgfaltspflicht gegenüber Kunden und ein zentraler Bestandteil des KYC-Instrumentariums. Für Investoren, M&A-Parteien und Joint-Venture-Partner sind Negativmedien ein ebenso wichtiges Frühwarnsignal.

Die Herausforderung besteht darin, dass negative Berichterstattung zwar öffentlich ist, sich jedoch auf Hunderte von Quellen verteilt, in mehreren Sprachen vorliegt und oft unter positiver PR begraben ist. Aus diesem Grund führt KYC-Checks die Überprüfung negativer Medienberichte manuell und strukturiert durch. Ein Analyst bewertet und klassifiziert jeden Befund, bevor er in Ihren Bericht aufgenommen wird.

Globaler Datenbankzugriff

Unbegrenzte Abdeckung in über 200 Ländern, einschließlich internationaler Sanktionen, globaler Medienarchive und lokaler Unternehmensunterlagen.

DSGVO-konform

Unser Verfahren entspricht vollständig den EU-Datenschutzbestimmungen und erfüllt die strengen Anforderungen der EZB und internationaler Banken.

Bankfähige Berichte

Unsere Berichte sind so strukturiert, dass sie den Erwartungen europäischer Banken, Wirtschaftsprüfer und Compliance-Abteilungen entsprechen.

Warum manuelle Recherche statt eines automatisierten Tools?

Automatisierte Tools zur Überwachung negativer Medienberichte stützen sich auf den Abgleich von Stichwörtern, was zu vielen irrelevanten Treffern führt. Ein Unternehmen namens Van der Berg erhält beispielsweise Treffer bei jedem Strafverfahren, an dem eine Person mit diesem Nachnamen beteiligt ist. Zudem übersehen solche Tools häufig niederländische Quellen oder Fachmedien. Ebenso wichtig ist, dass ihnen der Zusammenhang zwischen einer auf den ersten Blick einwandfreien Fassade und einer problematischen Eigentümerstruktur entgeht.

Aus diesem Grund setzt KYC-Checks bewusst auf einen hybriden Ansatz: eine automatisierte Vorauswahl, gefolgt von einer manuellen Überprüfung durch einen Analysten. Das Ergebnis ist ein aussagekräftiger Bericht, den Sie direkt in eine Kundenakte aufnehmen können.

An wen ist dieser Scheck ausgestellt?

  • Compliance-Beauftragte, die den Abschnitt zu negativen Medienberichten in einer AML-Akte ausfüllen
  • Investoren und M&A-Parteien prüfen vor Vertragsunterzeichnung das Reputationsrisiko
  • Inhaber-Geschäftsführer bei der Prüfung eines Joint-Venture-Partners oder strategischen Lieferanten
  • PR- und Kommunikationsberater, die einen neuen Kunden oder Auftraggeber akquirieren

Was verstehen wir unter negativer Berichterstattung?

Der Begriff „negative Medienberichte“ ist ein Sammelbegriff für öffentlich zugängliche negative Informationen. In unserer Recherche suchen wir unter anderem nach:

  • Betrug, Geldwäsche, Bestechung und andere Finanzdelikte
  • Verurteilungen, laufende Gerichtsverfahren und Insolvenzen
  • Verbindungen zu sanktionierten Personen oder politisch exponierten Personen
  • Umweltverstöße, Arbeitsunfälle und Probleme im Bereich der Unternehmensführung
  • Reputationsschaden, über den in seriösen nationalen oder internationalen Medien berichtet wird

Zwei Optionen für Ihre Negativrecherche

Für negative Medienberichte bieten wir zwei Leistungsstufen an. Der Unterschied liegt in der Tiefe der Strukturprüfung und darin, ob die UBO-Ebene in die Medienprüfung einbezogen wird.

Option 1: Adverse Media Basic (49 €)

Der direkte Untersuchungsumfang: das Zielunternehmen, seine Tochtergesellschaften und die im Handelsregister eingetragenen Geschäftsführer. Unser Analyst durchsucht nationale und internationale Nachrichtenquellen, Fachmedien und öffentliche Datenbanken nach negativen Berichten. Anschließend stufen wir jeden Treffer nach Relevanz und Schweregrad ein, sodass der Abschlussbericht sofort verwertbar ist.

Option 2: Medienüberwachung für die gesamte Gruppe (69 €)

Bei komplexeren Strukturen sollten Sie auch die UBO-Ebene einbeziehen. Bei dieser Option führen wir zunächst eine erweiterte Strukturprüfung durch, ermitteln die letztendlichen wirtschaftlich Berechtigten und überprüfen diese ebenfalls auf negative Medienberichte. So decken Sie das Risiko ab, dass ein Geschäftsführer zwar einen einwandfreien Ruf hat, der hinter ihm stehende UBO oder Vermittler jedoch nicht.

Grundlegend

Über das Zielunternehmen und die direkt bestellten Verwaltungsratsmitglieder

€ 49

Vollständig

Erweiterte Strukturprüfung mit UBO-Prüfung

€ 69

In Verbindung mit Sanktionen oder einer Struktur

Viele Kunden kombinieren eine Medienrecherche mit einer Sanktionsprüfung und einer Strukturprüfung. Wenn Sie alle drei Leistungen gleichzeitig wünschen, ist der „Company Check“ (109 €) kostengünstiger als die Einzelbestellung. Für ein vollständiges AML-Paket sehen Sie sich bitte das „Standard“-Paket (179 €) auf unserer Compliance-Seite an.

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Wählen Sie die für Ihre Situation passende Variante aus und bezahlen Sie online. In der Regel erhalten Sie den vollständigen Bericht innerhalb von ein bis zwei Werktagen.

KYC-Antragsformular

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Angaben zu der Partei, die diese KYC-Prüfung beantragt.

Erforderlich, um die anfragende Stelle zu identifizieren und einen Missbrauch der Sorgfaltspflichtdienste zu verhindern.
Bei Unternehmen aus der EU: automatische Überprüfung über VIES.
Hilft uns dabei, die wirtschaftlichen Gründe für die Beziehung zwischen Ihrem Unternehmen und dem Zielunternehmen sowie die damit verbundenen Risiken zu bewerten.
Zielunternehmen

Die Partei, die im Rahmen dieser KYC-Prüfung überprüft werden soll.

Wird für Sanktionen, PEP und das Screening negativer Medienberichte verwendet.
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